Mit einer Scheidungsvereinbarung einen Rosenkrieg umgehen

In einer jeden Ehe kann es vorkommen, dass beide Partner realisieren, es funktioniert nicht mehr zwischen ihnen. Eine Trennung und letztlich auch eine Scheidung kann nicht mehr vermieden werden. Ist man sich einig, vor allem was die finanziellen Angelegenheiten oder anderer Vermögen angeht, kann es zu einem Krieg ausbrechen, das sicherste ist hier eine Scheidungsvereinbarung abzuschließen. Wie diese funktioniert kann man hier von uns erfahren.

Die Scheidungsvereinbarung

Insbesondere die Scheidung sollte geregelt werden. Wer darf in der Wohnung oder im Haus wohnen bleiben, wer kümmert sich um die Kinder, wer zahlt die Schulden, was ist mit dem restlichen Vermögen, sind beispielhafte Fragen. Ein Streit, der die Scheidung unnötig verzögern lässt und die Beteiligten belastet, während auch das Familiengericht auf den Plan gerufen wird. In einem solchen Fall, müsste dann nämlich ein Familiengericht Schritt für Schritt die Klärung übernehmen. Um nun all dies zu vermeiden gibt es die Scheidungsvereinbarung für eine einvernehmliche Scheidung. Diese Vereinbarung die auch als Trennungs- bzw. Scheidungsfolgen Vereinbarung betitelt wird, klärt so viele Punkte wie möglich. Logischerweise kann es auch Punkte geben, wo man sich nicht einig werden kann, da hilft nur das Gericht.

Scheidungsvereinbarung: Erst wirksam durch Notar

Bei einer Scheidungsvereinbarung handelt es sich vom Prinzip um nichts anderes als um einen Vertrag. Beide Eheleute müssen mit den Inhalten der Vereinbarung einverstanden sein. Ist das nicht der Fall, kann eine solche Vereinbarung nicht getroffen werden. Hinsichtlich des Abschlusses einer solchen Vereinbarung zwischen Eheleuten, muss eine spezielle Form gewahrt werden. Bloß dann hat sie nämlich auch Gültigkeit. Dazu ist es notwendig, dass die Vereinbarung durch einen Notar aufgesetzt und entsprechend beurkundet wird. Nur so ist eine solche Vereinbarung vor einem Gericht rechtswidrig gültig. Selbstverständlich muss man aber auch nicht alles im Rahmen einer solchen Vereinbarung überprüfen, wenngleich es zu befürworten ist. Würde es zum Beispiel bloß um den Hausrat gehen, so kann dieses auch ohne eine Beurkundung vor einem Notar entsprechend schwarz auf weiß geregelt werden.

Welche Kosten kommen bei einer Scheidungsvereinbarung zustande

Insbesondere da eine solche Vereinbarung ohne einen Notar nicht wirksam werden kann, fallen Kosten für den Notar an. Die Höhe der Kosten ist hierbei sehr individuell. Im Prinzip orientieren sich die Werte an einer gültigen Honorarordnung für jeden Notar. Demnach ausschlaggebend bei der Quantifizierung der Kosten, ist der Wert. Der Wert ist letztlich abhängig, von Vermögenswerten und anderen Punkten in der Vereinbarung zwischen den Eheleuten geregelt wird. Darüber hinaus kommt es darauf an, wie die Abrechnung geschieht. Wobei die Kosten auf einer gültigen Honorarordnung beruhen, kann ein Notar entweder auf Stundenbasis abrechnen oder ein Pauschalhonorar fordern. An dieser Stelle kann es durchaus zu empfehlen sein, sich vorher bei einem Notar schlau zu machen. So kann jeder auch etwaige Unterschiede ersehen, wenn es um die Kosten für eine Scheidungsvereinbarung geht.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s